Selbstdarstellung

Die DGKT wurde 1981 als Berufsverband gegründet, der sich für fachliche und berufsspezifische Fragen der KunsttherapeutInnen einsetzt.

Das vorrangige Ziel der DGKT ist heute unter dem Dach der DGKT die verschiedenen Künstlerischen Therapieformen zusammenzuführen und als eigenständige Methoden im Gesundheitswesen zu etablieren, sowohl im präventiven als auch im klinischen und ambulanten Bereich. Die Berufe Kunsttherapeutin/Kunsttherapeut, Musiktherapeutin/Musiktherapeut, Poesie‑ u. Bibliotherapeutin/Poesie‑ u. Bibliotherapeut Tanztherapeutin/ Tanztherapeut sollen fest im Kanon psychosozialer Berufe verankert sein.

Künstlerische Therapien stehen nach dem Verständnis der DGKT für die gesellschaftliche Anerkennung der Notwendigkeit, künstlerische Methoden und die Begegnung mit Kunst therapeutisch und klinisch zu nutzen und die uns anvertrauten oder sich uns anvertrauenden KlientInnen auf Wegen individuellen Wachstums mit therapeutischer Kompetenz zu begleiten.

Bei der Arbeit an diesen Zielen orientieren wir uns an den ethischen Rahmenrichtlinien, die allgemein für PsychotherapeutInnen gelten. Die Prinzipien von größtmöglicher Autonomie, nützlicher Förderung und Respekt begleiten uns bei der Arbeit, psychische Störungen zu verhüten, zu lindem oder zu heilen. Theoretisch fundierend und handlungsleitend sind für uns die Erkenntnisse aus tiefenpsychologisch fundierten Verfahren, Psychoanalyse, humanistischen Psychologien, Systemtheorien, kognitive Theorien und 
klinisch-psychologischer Theorie  und Praxis.

Die Künstlerischen Therapieformen fühlen sich besonders den klinischen und rehabilitatorischen Therapieformen verpflichtet. Die aktuellen und tradierten künstlerischen Äußerungen in Kunst, Musik, Dichtung und Tanz fordern dabei zu einem ständigen lebendigen Diskurs auf, in dem wir Kunst und Therapie in ihrer Wirksamkeit weiterentwickeln können.

Neben diesem inhaltlichen Austausch, der vor allem Innovationen in den  Methoden fördert, wollen wir die Entwicklung der Wissenschaft künstlerischer Therapieformen unterstützen sowie fort- und weiterbildend tätig sein.

August 2007